Rekonstruktion
Alle Schüler*innen in Sven Andersons Bio- Profilkurs bekommen einen Schädel auf dem dann ein möglichst lebensnahes Gesicht rekonstruiert werden soll. Das war die Grundidee für dieses Projekt.
Demonstrationsobjekte für den Unterricht sind vorhanden, da die aber recht teuer sind, sollten diese nicht direkt verwendet werden. Es mussten also Kopien her.
Museen und Forschungseinrichtungen haben solche Scans oft auch online zum Download freigegeben.
Die Lösung war also, jedem Schüler*innen einen Schädel mit meinem 3D-Drucker zu drucken.
Druckzeit: 1 Tag, 16 Stunden und 46 Minuten / 478g
Zwei Schädel aus einer Rolle PLA, dem Druckmaterial und knapp drei Exemplare pro Woche – das wäre zu aufwändig geworden.
Aber da das Ziel ja war, die Schädel mit Modelliermasse zu überziehen, war die Oberflächenqualität also nachrangig. Also schneller und gröber drucken, so wenig Stützstrukturen wie möglich, Zeit und Material sparen, wo es nur geht. Damit habe ich die größten Einsparungen hinbekommen.
Zwischenstand 13 Stunden und 26 Minuten bei 172g.
So ein Schädel hat viele Hohlräume, die in der Realität mit Augen und Muskeln und anderem Gewebe gefüllt sind. Diese sollen ja später darauf modelliert werden.
Da die Hohlräume eh verfüllt werden müssten, habe ich sie schon vor dem Druck geschlossen. Das spart Material und Zeit für alle.
Endstand: 9 Stunden und 38 Minuten Druckzeit bei 145g Material
Also nur etwa die Hälfte der Zeit und ein Drittel des ursprünglichen Materialbedarfs.
Der Projekttag
Der Projekttag fand mitten im Lockdown statt, deswegen konnte ich die Produkte noch nicht sehen. Einen kleinen Bericht dazu gibt es aber auf der Homepage der Schule
https://evb.eu/das-schulleben/news-termine/artikel/news/woher-kommen-wir-rekonstruktionen-von-hominiden-ein-versuch/